Ein Deep Dive in deinen Kontoauszug

Einer der ersten Schritte, wenn du beginnst, dich mit Geld zu beschäftigen, ist es herauszufinden, wo du finanziell stehst. In diesem Blog und Podcast zeigen wir dir, wie du durch einen regelmäßigen Deep Dive deines Kontoauszuges und das Führen eines Haushaltsbuchs deine finanzielle Situation realistisch einschätzen lernst. Egal, ob du damit deine Fixkosten besser im Blick haben oder Sparpotential entdecken möchtest – wir sind hier, um dir dabei zu helfen. Los geht’s!

First things first: Was sieht man auf einem Kontoauszug?

Ein Kontoauszug zeigt automatisierte Geld Eingänge und Ausgänge, wie zum Beispiel Einzugsaufträge von Dienstleistern, wie etwa dein Fitnessstudio oder Stromanbieter. Dazu kommen Daueraufträge (z. B. Miete) sowie alle anderen Überweisungen und Abhebungen.

Das Erfreuliche: die Eingänge

Zu den Eingängen zählen Gehalt, Pension, Bildungskarenz, Kinderbeihilfe und andere Einnahmequellen. Es ist wichtig, dass du deine Einnahmen identifizierst, um einen genauen Überblick zu haben, wie viel Geld dir monatlich zur Verfügung steht.

Fixkosten und variable Kosten

Zu den Ausgaben gehören Fixkosten, also regelmäßige Kosten, die immer wiederkehren. Das können Miete, Strom, Versicherungen und andere feste Ausgaben sein. Neben Fixkosten gibt es auch variable Kosten, die sich je nach Nutzung oder Verbrauch verändern, wie Lebensmittel, Kleidung oder Freizeitaktivitäten.

Sei dir bewusst, dass sich kleinere Ausgaben sehr schnell summieren können. Ein Beispiel ist hier der berühmte Coffee to go. Wenn du dir einmal einen Cappuccino um 4,5 € gönnst, ist das natürlich kein Problem. Machst du das aber zum Beispiel 4 x die Woche, gibst du im Jahr 936 € nur für Kaffee aus. Das ist ein ordentlicher Batzen Geld, oder?

Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen

Auf deinem Kontoauszug siehst du deine Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt – idealerweise steht am Ende ein positiver Betrag. Falls noch nicht, keine Panik – du kannst dann zum Beispiel das 13. und 14. Gehalt nutzen um dein Konto auszugleichen. Hast du am Ende des Monats Geld übrig, kannst du damit schon ans Investieren denken. Sei dir bewusst: Effektives, zielgerichtetes Sparen ist nur möglich ist, wenn du weißt, was dir übrig bleibt - deshalb ist der Überblick der Einnahmen und Ausgaben so wichtig!

Einer der wichtigstens Basics: Das Haushaltsbuch

Fällt es dir schwer einen Überblick zu behalten, kann ein Haushaltsbuch sehr nützlich sein, um unentdecktes Sparpotential zu erkennen. Über einige Monate hinweg kannst du damit deine Ausgaben kritisch betrachten und feststellen, an welchen Stellen du einsparen kannst. Ein Klassiker sind dabei Abos. Denn sei ehrlich zu dir - brauchst du wirklch Netflix, Amazon Prime und Sky? Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass du hier ein Einsparpotential von 30 bis 50 Euro im Monat findest. Dieses Geld kannst du gleich nutzen, um einen Investmentsparplan anzulegen. Wie das funktioniert und worauf du achten solltest, erfährst du in den nächsten Posts.

Kostenlose Vorlage für dein Haushaltsbuch

Damit du gleich loslegen kannst, stellen wir dir unsere Vorlage für ein Haushaltsbuch kostenlos zur Verfügung. Sie ist Teil der FINpulse Money Starter Liste und du kannst sie hier runterladen.

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