Warum Finanzen Frauensache sind

Wir Frauen müssen uns mit Geld beschäftigen. Da führt kein Weg daran vorbei. Doch wieso ist dieses Thema gerade für Frauen so wichtig? Warum kann es fatale Folgen haben, wenn frau Geld, Finanzen und Altersvorsorge ignoriert? In diesem Blogpost geben wir einen Überblick darüber. In der Podcastfolge “Warum Finanzen Frauensache sind” gehen wir noch detaillierter auf alle Punkte ein.

1.Gender Pay Gap, Altersarmut und Teilzeitfalle

Gaps. Gaps. Gaps. Die Themen Gender Pay Gap, Altersarmut und die Teilzeitfalle sind Themen, die leider sehr relevant im Leben von Frauen sind. Im Durchschnitt erhalten in Österreich Frauen 17% weniger Gehalt als Männer (Quelle: Bundeskanzleramt.at), was (neben vielen weiteren Faktoren) in das Gender Pension Gap von über 40% (Quelle: stadtebund.gv.at) mündet. Das beduetet, dass Männer in Österreich im Schnitt 40% mehr Pension erhalten als Frauen. Die Folge: Viele Frauen sind armutsbetroffen und können ihren Lebensstandard im Alter nicht aufrecht erhalten. Außer, sie kümmern sich selbstständig um ihre Finanzen. Und das am besten so früh wie möglich.

Bei jüngeren Frauen sieht die Situation leider auch nicht besser aus. Besonders erschreckend ist, dass Personen unter 30 Jahren, die die Services der Schuldnerberatung in Anspruch nehmen, im Schnitt bereits über 30.000 Euro Schulden haben. (Quelle: Schuldnerberatung.at) Ein unglaublich hoher Betrag, der erstmal zurück bezahlt werden muss.

2. Konservative Geldanlage: Fluch oder Segen?

Frauen neigen dazu, ihr Geld konservativ anzulegen, wenn sie sich nicht gut auskennen. Häufig bleibt das Geld also auf dem Girokonto, dem Sparbuch oder eventuell im Bausparvertrag. Doch ist das wirklich eine gute Sache?

Grundsätzlich ist es positiv, Geld zur Seite zu legen. Allerdings ist das Sparbuch nicht geeignet, um Vermögen aufzubauen – es sollte lediglich als Notgroschen dienen. Ein Notgroschen ist die eiserne Reserve für unerwartete Ausgaben und sollte etwa 3-6 Monatsgehälter betragen, um im Falle des Falles abgesichert zu sein. Dieser Teil des Geldes dient nicht dem Vermögensaufbau, da die Inflation den Wert nach und nach auffrisst.

3. Inflation: Ein allgegenwärtiges Thema

Inflation, oft auch als Teuerung bezeichnet, ist in aller Munde. Doch was bedeutet das genau? Inflation beschreibt den Anstieg des Preisniveaus über Zeit und führt zu einem Verlust der Kaufkraft. Beispielsweise haben Energiepreisschübe durch den Krieg in der Ukraine und Unsicherheiten bei Gaslieferungen zu einer Verknappung geführt, wodurch die EU 2022 und 2023 gezwungen war, teuer einzukaufen, das hast du sicher an deiner Strom- und Gasrechnung bemerkt. Auch die Lebensmittelpreise sind seitdem stark angestiegen. Mittlerweile sind auch Gehälter erhöht worden und Gastronie und Hotellerie müssen die gestiegenen Lohnkosten nun auch an Konsument*innen weitergeben. Am Ende des Tages bleibt Frauen also viel weniger Geld übrig, als noch vor wenigen Jahren.

4. Die Welt braucht das Geld von Frauen

Es ist entscheidend, dass Frauen lernen zu investieren. Warum? Wenn Frauen nicht investieren, bleibt die Hälfte der Bevölkerung ausgeschlossen. Das ist kontraproduktiv für die Weltwirtschaft, Umwelt und das Vorankommen unserer Gesellschaft, denn Studien zeigen, dass Frauen verantwortungsbewusster und nachhaltiger investieren als Männer, was einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung leistet.

5. Ein Leben in Würde und Wohlstand

Die Finanzen im Griff zu haben, ist außerdem die Basis für ein eigenständiges Leben in Wohlstand und Ruhe. Gerade in den aktuellen Zeiten, wo eine Krise die nächste jagt, ist dies wichtiger denn je. Wir sind überzeugt, jede Frau kann das schaffen – es ist nie zu spät. Investieren ist keine Raketenwissenschaft, und mit diesem Blog, dem Podcast, sowie Vorträgen und Workshops, erklären wir alles rund um die ersten Schritte des klugen Investierens - verständlich und Schritt für Schritt.

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